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Di, 07. Apr. 2026

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News - BurgdorfERleben

TSV Burgdorf Handball U19 nach dem ersten Viertelfinalspiel

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📸: Mik Sport Photography (Archivfoto mit Levi Fielitz in Aktion)

Remis im ersten Viertelfinalspiel

Die U19 der TSV Burgdorf hat sich im Hinspiel bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen ein Unentschieden erkämpft. Gegen den Vierten der Bundesliga Süd hieß es am Ende 31:31 – zur Halbzeit 14:14. Dabei hat die Anfahrt nach Hüttenberg, wo der beheimatete Zweitligist TV H seine Heimspiele austrägt, schon Probleme bereitet. Rund 80 Kilometer vor der Spielstätte gab der Reisebus den Geist auf. Auf die Schnelle wurde ein Unternehmen aus der Nähe gefunden und brachte die Mannschaft mit Verspätung an den Zielort. Hier der Dank an das Unternehmen Lerch-Touristik Alsfeld GmbH für die prompte Hilfeleistung und an die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen für den dadurch verspäteten Anpfiff.

Trotz der verkürzten Warmmachphase verlief der Start für die Burgdorfer optimal: Kapitän Moritz Edlich und Levi Fielitz, der sogar doppelt traf, sorgten für ein schnelles 3:0. Doch dann kam der Gastgeber besser ins Spiel, konterte mit einem 4:0-Lauf und übernahm in der achten Minute erstmals die Führung. Im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs übernahm wieder die Reckenschmiede die Spielführung, führte nach 16 Minuten mit 9:5, vier Zeigerumdrehungen später mit 11:7.

Eine Führung konnte die U19 allerdings nicht mit in die Halbzeit nehmen, da dem Gastgeber kurz vor dem Pausenpfiff der Ausgleich gelang. Nach dem Seitenwechsel nutzte die HSG den Schwung und die emotionale Stimmung vor mehr als 1000 Zuschauern und konnte vorlegen. Hinzu kam auch noch die harte Rote Karte gegen Lasse Hertzberg. Erst nach dem 19:20 (37. Minute) konnte die TSV durch Moritz Edlich, Clemens Bertram und Julius Pöthke wieder für den Führungswechsel sorgen. Diese hielt bis kurz vor Schluss, auch weil Bendix Dietzsch sicher die Siebenmeter verwandelte und Julius Pöthke mehrfach mit Durchbrüchen zum Erfolg kam.

Fünf Minuten vor dem Abpfiff hatte der eingewechselte B-Jugend Torhüter Thorben Skerhutt seinen großen Auftritt. Er parierte zunächst den Siebenmeter von Jugendnationalspieler Leonard Volk und ließ anschließend zwei weitere Paraden folgen. Levi Fielitz traf in der Folge mit einem Doppelpack und ließ seine Farben in der 57. Minute auf den Auswärtssieg hoffen. Doch in der Schlussminute schaffte der Gastgeber zunächst den Anschlusstreffer. Als Julius Pöthke 22 Sekunden vor Schluss, nach einem vermeintlichem Schrittfehler den Ball nicht schnell genug freigab, ahndeten die Schiedsrichter die Aktion als Unsportlichkeit, sowie mit einem Siebenmeter für die HSG und auch noch mit der die Rote Karte gegen Pöthke.

Spätestens da war ihnen die emotionale Unterstützung der heimischen Fans gewiss. Dennoch sieht TSV-Trainer Sven Hylmar das Positive: „Auf Grund der Umstände bei der Anfahrt und der damit verbundenen verkürzten Spielvorbereitung haben wir das Beste aus der Situation gemacht. In so einem emotionalen Hexenkessel muss meine Mannschaft auch erstmal bestehen und das hat sie gut gemacht. Wir haben im Rückspiel alle Möglichkeiten, in die Runde der letzten vier Mannschaften einzuziehen.“

Das Rückspiel und damit die Entscheidung über den Einzug ins Halbfinale der deutschen Meisterschaft fällt am kommenden Samstag (11. April) ab 18.30 Uhr in der Burgdorfer RBG-Halle.

Für die TSV spielten und trafen:

Redlin, Malz, Skerhutt - Heldermann, L. Fielitz (7), Edlich (4), Dietzsch (7/4), Schröder, Manfraß, Kothe (3), Unger, Bertram (2), Pöthke (8), Friedrichs, Herzberg, Marotzke.

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