Mo, 13. Jul. 2026
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Angepinnter Beitrag„Schnacken, staunen und schlemmen“ – Begegnungstage boten besondere Einblicke

Neugier wecken, Gemeinschaft erleben und dabei ganz neue Seiten Burgdorfs entdecken – genau das ist den Begegnungstagen 2026 eindrucksvoll gelungen.
Fünf abwechslungsreiche Tage mit interessanten Begegnungen, neuen Eindrücken und geselligen Stunden erlebten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Begegnungstage 2026 in Burgdorf. Unter dem Motto „Schnacken, staunen und schlemmen“ hatten der Seniorenrat und die evangelischen Kirchengemeinden Burgdorfs erneut ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Jeweils 20 Seniorinnen und Senioren erhielten an den Veranstaltungstagen außergewöhnliche Einblicke. Begleitet wurden die Gruppen vom Seniorenrat sowie von Pastorin Grote und Pastor Frey.
Den Auftakt bildete das Titanic-Menü in den Berufsbildenden Schulen Burgdorf. Neben dem liebevoll gestalteten kulinarischen Erlebnis stieß vor allem die Führung durch die technischen Bereiche der Schule auf großes Interesse. Besonders der autonom fahrende Traktor zog viele Blicke auf sich und sprach, ebenso wie der Lokführerstand, auch zahlreiche männliche Teilnehmer an.

Sehr eindrucksvoll war auch der Besuch in der St.-Pankratius-Kirche. Orgelbauer Ernst Schmidt nahm die Besucherinnen und Besucher mit auf eine spannende Reise in die Welt der Orgel. Mit unterhaltsamen Anekdoten aus seinem Berufsleben und anschaulichen Beispielen zeigte er, wie Manuale, Pedale und Register zusammenwirken. Mit praktischen Beispielen machte er die Klangvielfalt der Orgel nicht nur hörbar, sondern auch fühlbar.

Wie faszinierend die Welt der Bienen ist, zeigte Imker Gordon Pasemann gemeinsam mit seinem Sohn im Spittasaal. Mit anschaulichem Material erläuterten sie die Arbeit eines Imkers, den Aufbau eines Bienenvolkes und die Honiggewinnung. Frischer Honig direkt aus der Wabe sowie Honigkuchen und Bienenstich rundeten den Nachmittag passend ab.

Unter dem Motto „Müll kann spannend sein“ führte ein Mitarbeiter des Entsorgungsbetriebes aha über den Burgdorfer Wertstoffhof. Trotz des leichten Nieselregens erfuhren die Teilnehmenden in 2 Stunden viel Wissenswertes über Abfalltrennung, Kompostierung und moderne Entsorgungstechnik. Ein besonderes Augenmerk galt den Gefahren, die von falsch entsorgten Akkus und E-Zigaretten ausgehen können.

Zum Abschluss standen das Technische Hilfswerk und die Freiwillige Feuerwehr Burgdorf auf dem Programm. THW-Ortsbeauftragter Lukas Czeszak stellte die Aufgaben des ehrenamtlich getragenen Zivil- und Katastrophenschutzes vor. Anschließend präsentierten Ortsbrandmeister Florian Bethmann und sein Team die Aufgaben und Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr. Sie berichteten über ihre vielfältigen Aufgaben sowie die Herausforderungen moderner Feuerwehrtechnik. Beeindruckt zeigten sich die Besucherinnen und Besucher davon, wie viel Technik auf engstem Raum untergebracht werden muss. Ein gemeinsames Grillen bildete den gelungenen Abschluss der Begegnungstage.
Das Fazit der Veranstalter fällt durchweg positiv aus. Besonders erfreulich war der gestiegene Anteil männlicher Teilnehmer. Es zeigt, dass die abwechslungsreiche Themenauswahl viele Interessen angesprochen hat. Die Begegnungstage boten Einblicke hinter Türen, die der Öffentlichkeit sonst meist verschlossen bleiben. Gleichzeitig schufen sie viel Raum für Gespräche und neue Kontakte.
Der Seniorenrat bedankt sich herzlich bei allen Unterstützern – den Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern der BBS Burgdorf, Imker Gordon Pasemann und seinem Sohn, Orgelbauer Ernst Schmidt, dem Entsorgungsbetrieb aha, dem THW Burgdorf, der Freiwilligen Feuerwehr Burgdorf sowie den evangelischen Kirchengemeinden ohne deren personelle, organisatorische und finanzielle Hilfe die Begegnungstage in dieser Form nicht möglich gewesen wären. Die große Begeisterung der Teilnehmenden macht Mut, das erfolgreiche Veranstaltungsformat auch im kommenden Jahr fortzusetzen.