Do, 13. Aug. 2026
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News - BurgdorfERleben
Angepinnter BeitragScena-Veranstaltungen im August
Barock-Sommerkonzert und Kunstausstellung
Sonntag, 23. August 2026, 17 Uhr, Das Sommerkonzert der Scena-Barockreihe "Die 4 Jahreszeiten".
Ensemble Wunderkammer spielt Musik aus dem Paris des 18. Jahrhunderts
Ratssaal im Burgdorfer Schloss, Spittaplatz 5
Kartenreservierungen: 22 Euro im Vorverkauf in Wegeners Buchhandlung, telefonisch unter 05147 720937 oder unter info@scena-burgdorf.de. Jugendliche, Azubis und Studierende haben freien Eintritt.
Im 18. Jahrhundert wandelte sich in der europaweit bedeutenden Musik-Metropole Paris der bis dahin etablierte Nationalstil und nahm italienische Einflüsse auf.
Während das Cembalo in Frankreich lange ein viel gespieltes Instrument blieb, war das Cello als solistisches Instrument ein Import aus Italien, das die Viola da Gamba zusehends verdrängte. Es begann ein Wettstreit zwischen Gambe und Cello. Der streitbare Gambenvirtuose Antoine Forquerai komponierte daraufhin höchst virtuose Gamben-Stücke nach dem Vorbild italienischer Violinsonaten. Der Gambist Jean Baptiste Barrière dagegen wechselte zum Cello, komponierte italienische Sonaten für Cello und wurde als erster französischer Cellovirtuose bekannt.
Wunderkammer ist ein Berliner Alte Musik Ensemble, das altes Repertoire pflegt und vergessene Schätze hebt und so das Publikum in eine musikalische Wunderkammer einlädt. Das Ensemble war zu Gast bei namhaften Festivals, wie Telemann Festtage Magdeburg, Quedlinburger Musiksommer, Heinrich Schütz Musikfest u.a. Es wird vom Berliner Senat gefördert und arbeitet u.a. mit der Berliner Singakademie und dem Dresdener Vokalensemble Ælbgut zusammen. Die gemeinsame Einspielung von Bachs Johannespassion wurde mit dem Opus Klassik ausgezeichnet.

Foto: privat.
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Freitag, 28. August 2026, 18 Uhr, Vernissage zur Kunstausstellung mit Werken von Jean Luc: "Die verborgene Ordnung"
Jürgen-Rodehorst-Haus, Bahnhofstraße 7
Freier Eintritt.
Foto: Jean-Luc Tissot
Jedes Werk des Künstlers Jean Luc ist eine Einladung, in seine inszenierte Welt einzutauchen und auf eine persönliche Entdeckungsreise zu gehen.
Jean Luc ist in der französischen Schweiz geboren, er lebt seit 1978 in Deutschland. Seinen Collagen, denen er sich seit 1987 widmet, setzen sich aus verschiedenen fotografischen Fragmenten aus Büchern und Zeitschriften zusammen. Aus Teilen der ursprünglichen Bilder entstehen neu inszenierte Kompositionen. Unter der Schere von Jean Luc fügen sich Elemente von Brüchen, Herbeisehnen und Erfüllung wie Spuren seines eigenen Lebens zusammen. Die digitale Verarbeitung seiner Werke erlaubt ihm in eine weitere Dimension der Verfremdung vorzustoßen.
Jean Lucs Collagen bestehen aus Fragmenten, die er aus anderen Bildern ausgeschnitten hat. Er sagt: „Die Teile in ihrer Vielfalt haben zuerst nichts miteinander zu tun und stehen für Unordnung oder Chaos. Erst durch den kreativen Prozess entsteht eine neue Ordnung – ein für sich stehendes Bild. Die Fragmente treten aus der Verborgenheit heraus und überwinden das Wirrwarr. Das Endergebnis bleibt dennoch vom Chaos der einzelnen Elemente geprägt, und dem Betrachter obliegt die Aufgabe, die verborgene Ordnung zu suchen. Meine Collagen sind nie eindeutig und bieten Raum für vielfältige Interpretationen.“
Eine Einführung in die Ausstellung gibt Dr. Simone Liedtke, Beauftragte für Kirche und Kultur der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers.
Ausstellung: 28.08.- 11.10.2026
Öffnungszeiten: samstags und sonntags von 14-17:00 , der Eintritt ist frei