Fr, 02. Jan. 2026
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News - BurgdorfERleben
Polizei zieht Bilanz zum Neujahrsbeginn: Mehrere Einsätze in Burgdorf und Uetze
Zum Jahreswechsel 2025/2026 verzeichnete die Polizeiinspektion Burgdorf mehrere Einsätze im Zusammenhang mit Körperverletzungsdelikten, Sachbeschädigung sowie einem Verstoß gegen das Waffengesetz.
Gefährliche Körperverletzung in der Bahnhofstraße
In der Neujahrsnacht kam es gegen 00.48 Uhr in der Bahnhofstraße in Burgdorf zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte eine größere Gruppe mit Raketen auf andere Personen geschossen. Als eine kleinere Gruppe die Beteiligten zur Unterlassung aufforderte, wurde sie von der größeren Personengruppe angegriffen. Die Geschädigten erlitten Prellungen im Gesicht, verzichteten jedoch auf eine ärztliche Behandlung. Eine Beschreibung der Tatverdächtigen liegt derzeit nicht vor. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, sich unter Telefon 05136 / 961-4115 zu melden.
Tätlicher Angriff auf Rettungskräfte
Ein weiterer Einsatz ereignete sich gegen 01.31 Uhr in der Straße „Am Langen Mühlenfeld“. Während eines Rettungsdiensteinsatzes wegen Kreislaufbeschwerden griff ein alkoholisierter Mann zwei Rettungssanitäter im Alter von 28 und 31 Jahren unvermittelt an. Dabei versuchte der Beschuldigte unter anderem, einem der Einsatzkräfte ins Bein zu beißen. Die Rettungssanitäter erlitten leichte Verletzungen. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Rettungskräfte eingeleitet.
Sachbeschädigung in Uetze
In der Kaiserstraße in Uetze wurden in den frühen Morgenstunden Böller in den Eingangsbereich eines Kiosks geworfen. Mehrere Fensterscheiben wurden beschädigt oder zerstört. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 5.000 Euro geschätzt. Hinweise auf Tatverdächtige liegen bislang nicht vor. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Uetze unter 05173 / 925-430 zu melden.
Verstoß gegen das Waffengesetz
Ebenfalls in der Neujahrsnacht benutzte ein 61-jähriger Mann in der Uetzer Straße eine erlaubnispflichtige Schreckschusswaffe im Rahmen des Feuerwerks. Da er keinen kleinen Waffenschein vorweisen konnte, wurde die Waffe sichergestellt und ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.