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Kinder im Tretauto 1955

Di, 21. Apr. 2026

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Neue Ausstellung der Radfahrgalerie Burgdorf vom 26. April bis 28. Juni

„Früh übt sich… - Kindermobile aus den vergangenen 100 Jahren“

Kinderauto

Vom Sonntag, 26. April, bis zum Sonntag, 28. Juni, präsentieren der VVV, der Förderverein Stadtmuseum und die Stadt eine neue Ausstellung der Radfahrgalerie Burgdorf in der KulturWerkStadt (Poststraße 2). Sie trägt den Titel „Früh übt sich… — Kindermobile aus den vergangenen 100 Jahren“. Für die Zusammenstellung sind Gerhard und Heidrun Rickert verantwortlich. Fördernde Unterstützung leisten die Hannoversche Volksbank und die Region Hannover. Die Ausstellung ist bei freiem Eintritt sonntags von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Zeitreise durch die Welt der Kindermobile
Die Ausstellung zeichnet anhand ausgewählter Exponate die Entwicklung kindlicher Fortbewegungsmittel über mehr als ein Jahrhundert nach. Rund 40 Fahrzeuge präsentieren die beeindruckende Vielfalt – von Zwei- und Dreirädern über Laufräder und Roller bis hin zu Kinderautos. Erinnerungen an die eigene Kindheit werden wach: Klassiker wie Fahrrad, Tretroller, Laufrad, Bobby Car, Bonanza-Rad oder Kettcar prägten Generationen und stehen exemplarisch für unterschiedliche Epochen.

Authentische Exponate mit Geschichte
Viele der gezeigten Stücke befinden sich im Originalzustand und tragen sichtbare Spuren ihrer Nutzung, die ihren besonderen Charme ausmachen. Ergänzend vermitteln Fotografien mit fröhlichen Kindern einen lebendigen Eindruck vergangener Zeiten. Aufmerksame Besucher entdecken darunter auch Aufnahmen bekannter Burgdorfer Persönlichkeiten aus ihrer Kindheit.

Seltene Einzelstücke und besondere Highlights

Zu den ältesten Exponaten zählt ein Hochrad aus der Zeit um 1895 mit Holzfelgen und Stahlbelag. Ein bemerkenswertes Einzelstück stellt zudem ein Kinderauto aus dem Jahr 1929 dar, ein Eigenbau nach dem Vorbild des legendären „Kommissbrot“ von Hanomag. Am anderen Ende der Zeitspanne steht ein modernes Elektro-Kinderauto mit Fernbedienung und Radio, gestaltet nach dem Vorbild eines klassischen Mercedes-Benz-Oldtimers.

Technische Entwicklung im Wandel der Zeit

Auch bei den zwei- und dreirädrigen Modellen lässt sich die technische Entwicklung anschaulich nachvollziehen – von frühen Konstruktionen mit Vollgummireifen und direktem Vorderradantrieb ohne Freilauf bis hin zum sportlichen BMX-Rad. Ein besonderes Highlight bildet ein Holzlaufrad mit Autogrammen der Radsportlegenden Jan Ullrich und Rudi Altig.

Internationale Vielfalt und außergewöhnliche Designs
Die Schau komplettieren Roller mit unterschiedlichen Antriebssystemen sowie Fahrzeuge aus der ehemaligen DDR, die teilweise auch in der Bundesrepublik unter anderen Bezeichnungen erhältlich waren. Ein außergewöhnlicher Blickfang ist ein seltenes Tretauto aus den USA in Flugzeugoptik – die Sonderausführung „Yellow Jacket“ (Gelbwespe), die mit ihrer ungewöhnlichen Gestaltung besonders ins Auge fällt.

Erstes Kinderfahrrad
Wann die Herstellung von Kinderrädern begann, ist nicht genau festzustellen. Verkleinerte Fahrräder für Jugendliche gab es fast seit der Erfindung von Fahrrädern, wie auch das in der Schau ausgestellte Hochrad zeigt. Wann die ersten speziell für Kinderbedürfnisse hergestellten Räder kamen, ist nicht genau bekannt. In der Literatur geht man davon aus, dass das „Peugeot Enfant“ von 1904 das erste Kinderfahrrad ist. In den Unterlagen der Radfahrgalerie befindet sich aber das Bild eines Jungen auf einem Kinderrad der Firma Strobel aus München, das von 1895 sein soll.

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