Fr, 25. Sep. 2026
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Angepinnter BeitragNachruf auf Albert Toma

Albert Toma (links) und Bürgermeister Alfred Baxmann im Jahr 2017
Stadtmarketing Burgdorf, der VVV und der Förderverein Stadtmuseum trauern um Albert Toma, der am 10. September im Alter von 94 Jahren verstarb. Der 1932 in Bagdad geborene Unternehmer und Mäzen ist gelernter Vulkaniseurmeister (Reifenmechaniker) und übte seinen Beruf zunächst im Irak aus. Ende 1963 entschloss sich der katholische Christ, seinem muslimisch geprägten Heimatland den Rücken zu kehren und in Deutschland einen vollständigen Neuanfang zu wagen.
Seine Kenntnisse und Fähigkeiten waren bei dem Burgdorfer Reifenerneuerungswerk Fritz Klippel in der Uetzer Straße sehr willkommen. Am 11. Januar 1964 traf er in Burgdorf ein und fand hier schnell ein ihm zusagendes Arbeits- und Lebensumfeld. Er lernte seine spätere Frau Marion kennen, die er am 10. November 1967 heiratete. Später kamen die beiden Töchter zur Welt. 1972 übernahm Albert Toma den bisher von seiner Schwiegermutter geleiteten Imbiss „City-Express“ in der Marktstraße, den er bis 1984 führte. Schon 1980 rief er einen Spielsaloon in der Wilhelmstraße ins Leben. Dessen nachhaltiger Erfolg regte ihn 1982 an, ein Spielcasino in der Hannoverschen Neustadt zu eröffnen. In den nächsten Jahren folgte die Gründung weiterer erfolgreich betriebener Spielstätten.
In Burgdorf engagierte sich Albert Toma viele Jahre als Mäzen und unterstützte dabei viele Projekte in sozialen Einrichtungen und diversen Vereinen. Auch der Stadtmarketing-Verein, der VVV und der Förderverein Stadtmuseum profitierten von seiner Förderung. So finanzierte er unter anderem den Neueinbau eines Fahrstuhls im Stadtmuseum und unterstützte mit großem finanziellen Einsatz die Museumsaktivitäten des VVV und Fördervereins. Ebenso trug er als Sponsor Jahr für Jahr zur Realisierung der vom Stadtmarketing-Verein organisierten Burgdorfer Lichtwochen bei. Durch sein Engagement wollte Albert Toma – wie er selbst einmal sagte - seine Dankbarkeit für die positive Aufnahme in seiner neuen Heimatstadt Burgdorf zum Ausdruck zu bringen.