Di, 06. Okt. 2026
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News - BurgdorfERleben
Angepinnter BeitragFührung durch die Magdalenenausstellung im Stadtmuseum am 11. Oktober
Auf den Spuren einer fast vergessenen Burgdorferin

Am Sonntag, 11. Oktober, lädt die Ausstellung „Herzogin Magdalene von Braunschweig-Lüneburg – eine unbekannte Burgdorferin“ um 14.00 Uhr im Stadtmuseum (Schmiedestr. 6) zu einer besonderen Führung ein. Die Ausstellungsmacherin Brunhilde Schmidt zeichnet den Lebensweg einer Welfentochter nach, deren Schicksal eng mit Burgdorf verbunden ist. Dabei haben die Teilnehmer die Gelegenheit, eine bislang wenig bekannte Persönlichkeit der Burgdorfer Geschichte näher kennenzulernen und zugleich mehr über die historischen Hintergründe des nach ihr benannten Friedhofs und der Magdalenenkapelle zu erfahren. Gastgeber sind der VVV, Förderverein Stadtmuseum und die Stadt Burgdorf.
Burgdorfer Schloss als Witwensitz
Magdalene von Braunschweig-Lüneburg kam 1540 in Celle zur Welt. Als Tochter des Welfenhauses heiratete sie Graf Arnold von Bentheim-Steinfurt und zog mit ihm in das Schloss Burgsteinfurt. Nach dem frühen Tod ihres Ehemannes im Jahr 1566 kehrte sie in das Herzogtum Braunschweig-Lüneburg zurück. Ihr weiterer Lebensweg führte nach Burgdorf, wo sie fast 20 Jahre lang im Burgdorfer Schloss ihren Witwensitz hatte.
Diese lange Burgdorfer Lebensphase bildet einen Schwerpunkt der Führung. Brunhilde Schmidt berichtet über das Leben der Herzogin, ihre Verbindungen zu den Menschen in Burgdorf und die letzten Jahre bis zu ihrem Tod im Jahr 1586. Dabei rücken auch die Spuren in den Mittelpunkt, die Magdalene in der Stadt hinterlassen hat. Der historische Friedhof an der Hochbrücke und die gleichnamige Kapelle erinnern bis heute an die Herzogin und ihre Verbindung zu Burgdorf.
Lebenswelt einer Herzogstochter
Darüber hinaus ordnet die Führung Magdalene in die Familiengeschichte der Welfen ein und vermittelt einen Einblick in die Lebenswelt einer Herzogstochter des 16. Jahrhunderts. Standesgemäße Heirat, familiäre Bindungen, Witwenschaft und die damit verbundenen Aufgaben prägten einen Lebensweg, der schließlich fast zwei Jahrzehnte lang mit Burgdorf verbunden blieb.
Die Ausstellung ist bis zum 1. November dienstags bis sonntags von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet und bleibt nur montags geschlossen. Danach gelten folgenden Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag, 7. und 8. sowie 21. und 22. November von 11.00 bis 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Begleitend gibt es eine Broschüre, die am Infotresen ausliegt (Schutzgebühr 3 Euro).