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Di, 07. Apr. 2026

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News - BurgdorfERleben

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Arbeitskreis Kultur, Sport und Soziales traf sich in der Diakoniestation Burgdorf

Neues Gutscheinbuch 2027/28 erscheint zum Stadtfest Oktobermarkt

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Monika Müller (vorne) stellt die Tagespflege der Diakoniestation Burgdorf vor

In der aktuellen Sitzung des Stadtmarketing-Arbeitskreis "Kultur, Sport und Soziales" richtete sich der Fokus zunächst auf die größeren Traditionsveranstaltungen, die der Stadtmarketing-Verein in diesem Jahr im StadtHaus organsiert. So findet der 18. Burgdorfer Spargelempfang diesmal am 26. Mai statt. Als Gastredner für das 21. Wirtschaftsforum am 2. November konnte der Sportpsychologe der deutschen Fußball-Nationalmannschaft Prof. Hans-Dieter Hermann verpflichtet werden. Der 8. Burgdorf Ball am 14. November verspricht wieder einen stilvollen Abend voller Musik, Tanz, kulinarischer Genüsse und guter Gespräche. Vorgemerkt werden sollte auch schon das Neujahrskonzert am 9. Januar 2027, bei dem wieder das Ensemble BLECHSCHADEN aus München auftritt.

Neues Gutscheinbuch 2027/28

Die Teilnehmer erhielten die Information, dass dem zweijährigen Gültigkeitszeitraum entsprechend die Vorbereitungen für die Herausgabe des neuen Gutscheinbuches 2027/28 anlaufen. Die Präsentation erfolgt zum Auftakt des Stadtfestes Oktobermarkt am 2. Oktober. Neben den Unternehmen haben wieder alle Vereine die Gelegenheit, sich mit neuen Vergünstigungen an dem Bonusbuch zu beteiligen, dass alle Neubürger in den überreichten Begrüßungskörben weiterhin kostenlos erhalten. Dadurch könnten auch neue Mitglieder gewonnen werden.

Kinderschutzarbeit der Stadtjugendpflege

Stadtjugendpfleger Horst Gohla gab einen Einblick in die Hintergründe, Aufgaben und Herausforderungen des Kinderschutzes im Rahmen von Vereinen. Diese müssten dafür sensibilisiert werden, rechtzeitig eventuelle pädophile Neigungen von Jugendbetreuern und Vereinstrainern zu erkennen sowie aufkommende Beschwerden von betroffenen Kindern ernst zu nehmen. Dafür sei es auch notwendig, dass alle Vereine ein von ihnen erstelltes, schlüssiges Kinderschutzkonzept anwenden. Ab 2027 gebe es nur noch städtische Zuschüsse für Sportvereine, wenn ein solches Konzept vorliegt. Ebenso müsste den Kindern vermittelt werden, erwachsenen Betreuern mit einem gewissen Misstrauen zu begegnen und eventuelle Annäherungsversuche mit entschiedenem Widerstand abzuwehren.

Prekäre Lage der Rheuma-Liga

Gerhard Braun von der Rheuma-Liga Burgdorf berichtete von einer finanziellen Schieflage, in die die von ihm vertretetene und seit 46 Jahren in Burgdorf aktive Arbeitsgemeinschaft geraten sei. In der Corona-Zeit massiv zurückgegangene Mitgliederzahlen, die bei der Zahl 200 stagnieren, das Fehlen öffentlicher Zuschüsse, zunehmende Parallelangebote der örtlichen Sportvereine und zu hohe laufende Kosten u.a. für die Schwimmbadnutzung hätten diese prekäre Situation verursacht. Die von den Krankenkassen übernommenen Kosten würden nicht mehr ausreichen, langfristig den Betrieb der Burgdorfer Rheumaliga aufrecht zu erhalten, so dass deren komplette Schließung in absehbarer Zeit drohe, betonte Gerhard Braun.

Virtuelle Stadtführungen

Bei der Vorstellung der neuesten Stadtmarketing-Projekte erfuhren die Teilnehmer, dass sich die Realisierung von virtuellen, per QR-Code aufrufbaren Stadtführungen zurzeit in der Vorbereitungsphase befindet. Nachdem die öffentlichen, in der Saison sechsmal angebotenen Stadtführungen seit Jahren auf eine positive Resonanz stoßen, soll das neue Projekt die Grundlage dafür schaffen, dass interessierte Burgdorfer und auswärtige Gäste uneingeschränkt die Möglichkeit haben, eine individuelle Stadtführung auf ihren Computern oder mobilen Endgeräten aufzurufen.

Vorstellung der Tagespflege

Zum Auftakt stellte die Einrichtungsleiterin Monika Müller die im April 2018 am Rubensplatz eröffnete Tagespflege der Diakoniestation Burgdorf vor. Zunöchst bestand das Angebot für 9 Gäste, mittlerweile sind es 30 Seniorinnen und Senioren, die von 8 bis 16 Uhr die demenzspezifischen, frei wählbaren Beschäftigungssangebote wahrnehmen können und danach wieder nach Hause zurückkehren. Die durchschnittliche Verweildauer beträgt zwischen 4 Monaten und 2 Jahren. Bei entsprechend vorliegendem Pflegegrad übernehmen die Krankenkassen die auftretenden Kosten.

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