Sa, 23. Mai. 2026
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News - BurgdorfERleben
Die Bürgermeister-Kandidaten zur Rathaus-Frage
Kommunalwahl am 13. September 2026:
In weniger als 4 Monaten wählen wir in Burgdorf unseren neuen Stadtrat und die neue Bürgermeisterin oder den neuen Bürgermeister. Wir haben die 4 nominierten Kandidaten nach ihrem Gesamtkonzept für die Burgdorfer Rathäuser gefragt. Diese Antworten haben wir erhalten:
Andrea Buhndorf (SPD)
Die historischen Rathäuser in Burgdorf sind für viele Menschen in Burgdorf wichtig und drücken ein Stück der Burgdorfer Identität aus. Ich halte daher ein überlegtes Gesamtkonzept im Hinblick auf Arbeitsplatz und Dienstleistungsort für erforderlich. Welche Bedarfe und Erfordernisse das beinhaltet, muss die Stadtverwaltung, insbesondere vor dem Hintergrund neuer Formen der Arbeitsorganisation, ermitteln und die Wirtschaftlichkeit gegenüber der aktuellen Situation nach vorne stellen.
Rüdiger Nijenhof (WGS Freie Burgdorfer)
Bei den Rathäusern geht es nicht um Beton, sondern um die Frage: Wollen wir starre Bürokratie oder eine echte Bürgerverwaltung? Meine WGS und ich sagen Nein zum vorschnellen Neubau. Jetzt ist der falscheste Zeitpunkt dafür. Wir sanieren den Bestand und bewahren den Stadtpark als grüne Seele im Herzen unserer Stadt. Durch Digitalisierung, Homeoffice und flexible Arbeitsweisen schaffen wir moderne Arbeitsplätze, an denen Mitarbeitende gerne tätig sind, um Burgdorf gemeinsam voranzubringen.
Michael Fleischmann (parteilos)
Bürgermeister und Ratsmehrheit wollen die Stadtverwaltung in der City zusammenführen. Das ist ohne einen Rathaus-Neubau nicht zu machen. Für diesen gibt es aber für die Zukunft keinen nachgewiesenen Bedarf. Vor allem durch KI werden viele Arbeitsplätze wegfallen, plus weniger Raumbedarf durch Homeoffice. Das haben Bürgermeister und Rat bisher nicht berücksichtigt. Aber sie wollen bauen und weitere Schulden machen. So ein Vorgehen ist mit der finanziellen Situation der Stadt nicht zu vereinbaren.
Redaktion: Detlev Rossa