Do, 19. Mär. 2026
|
Sonstige News
Voller Kinosaal zum Weltfrauentag: Mehr als 200 Gäste sehen Film über den Kampf für Gleichberechtigung
Auf große Resonanz ist das Kino-Café anlässlich des Internationalen Frauentags in der Neuen Schauburg gestoßen: Bereits Wochen vor dem Termin am 5. März war der Kinosaal komplett ausgebucht. Mehr als 200 Besucherinnen und Besucher sorgten für eine lebendige Atmosphäre.
Gezeigt wurde der Film „Sternstunde ihres Lebens“, der das Wirken der Politikerin Elisabeth Selbert beleuchtet. Ihr ist es zu verdanken, dass 1948 der Satz „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ im Grundgesetz verankert wurde – ein Meilenstein für die Gleichstellung in Deutschland.
Organisiert wurde die Veranstaltung von der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Burgdorf, Fokeline Beerbaum-Vellinga, gemeinsam mit Ilona Picker vom SoVD-Kreisverband Burgdorf sowie Kinoinhaber Christian Lindemann. Beerbaum-Vellinga begrüßte die Gäste und führte durch das Programm, während Picker Einblicke in die Arbeit der SoVD-Frauen gab. Lindemann stellte den Film vor und ordnete ihn in die Filmgeschichte ein.
Auch die stellvertretende Bürgermeisterin Andrea Buhndorf richtete ein Grußwort an das Publikum. Sie hob hervor, wie aktuell das Thema Gleichstellung weiterhin ist – sowohl im Berufsleben als auch im privaten und gesellschaftlichen Alltag. Der Film mache deutlich, wie viel Mut, Ausdauer und Überzeugungskraft nötig seien, um Veränderungen zu erreichen.
Das Konzept aus Filmvorführung, Kaffee und Kuchen sowie anschließendem Austausch kam bei den Gästen gut an. Viele nutzten die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und die Impulse des Films zu vertiefen. So wurde der Kino-Nachmittag für viele zu einem ebenso unterhaltsamen wie nachdenklichen Erlebnis.
Auch das weitere Programm rund um den Frauentag fand in Burgdorf großen Zuspruch: Beim Frauenfrühstück im Gemeindehaus an der Lippoldstraße kamen rund 54 Teilnehmerinnen zusammen. In offener und herzlicher Atmosphäre tauschten sich Frauen unterschiedlicher Generationen und Lebenswege aus und setzten ein Zeichen für Gemeinschaft und Solidarität.