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Spitzenkandidatin Eva Bender hält beim Parteitag der SPD Region Hannover eine Grundsatzrede.

Fr, 15. Mai. 2026

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Sonstige News

SPD beschließt Wahlprogramm: Beim Parteitag des Unterbezirks Region Hannover hat Spitzenkandidatin Eva Bender Schwerpunkte vorgestellt

Die SPD Region Hannover hat auf ihrem Parteitag in der IGS Langenhagen ihr Wahlprogramm für die Kommunalwahl am 13. September einstimmig beschlossen. „Dieses Zukunftsprogramm ist nicht am Schreibtisch entstanden, sondern aus vielen Diskussionen in Ortsvereinen, Arbeitsgemeinschaften und mit den Menschen vor Ort“, betonte die Vorsitzende der SPD Region Hannover Leyla Hatami.

Im Mittelpunkt des Parteitags stand die Grundsatzrede der Spitzenkandidatin der SPD Region Hannover für das Amt der Regionspräsidentin, Eva Bender, die die politischen Schwerpunkte für die kommenden Jahre skizzierte. „Wir brauchen keine großen Versprechen, sondern konkrete Lösungen, damit der Alltag funktioniert und bezahlbar bleibt“, erklärte Bender.

Die Herausforderungen seien vielfältig: steigende Mieten, unzureichende Mobilität bei der S-Bahn und eine hohe Arbeitslosigkeit, insbesondere unter jungen Menschen. „Ohne gute Arbeit funktioniert der Alltag nicht“, so Bender. Deshalb brauche es einen Qualifizierungspakt, um bestehende Lücken auf dem Arbeitsmarkt gezielt zu schließen.

Die Stärkung der Wirtschaft in der Region war ein weiterer Schwerpunkt ihrer Rede. „Es braucht eine Verwaltung, die Wirtschaft versteht“, betonte Bender. Sie sprach sich für die Einrichtung eines Single Point of Contact für Unternehmen sowie für eine Wirtschaftsförderung aus, die die gesamte Region im Blick behält.

Besonders deutlich wurde Bender bei den langen Wartezeiten für Baugenehmigungen: „Zwölf Monate sind keine Option. Wir müssen deutlich schneller werden. Drei Monate sollten unser Ziel sein. Nicht nur für den Wohnungsbau, sondern auch für Unternehmen.“

Im Bereich Mobilität warb Bender für einen pragmatischen und verlässlichen Nahverkehr für die gesamte Region. Dabei hob sie insbesondere den „Sprinti“ als erfolgreiches Beispiel für flexible Mobilität hervor. Gleichzeitig müsse auch die Verlässlichkeit des S-Bahn-Verkehrs verbessert werden. „Wir dürfen diese Diskussionen nicht ideologisch führen. Menschen sind darauf angewiesen, dass Mobilität im Alltag funktioniert“, erklärte Bender.

Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Rede war die Gesundheitsversorgung in der Region Hannover. Dabei sprach sich Bender klar für eine starke öffentliche Daseinsvorsorge aus: „Gesundheit gehört in öffentliche Hand. Wir müssen die Versorgungslandschaft besser organisieren, um lange Wartezeiten zu vermeiden.“ Besondere Aufmerksamkeit widmete sie zudem der mentalen Gesundheit junger Menschen. Die Folgen der Pandemie seien noch immer spürbar. Deshalb brauche es stärkere Präventionsangebote und frühzeitige Unterstützung – insbesondere an Schulen.

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