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Die angehenden KfZ-Mechatroniker lernen den autonom fahrenden Bus kennen.

Do, 21. Mai. 2026

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Sonstige News

Schüler testen Albus: Angehende KfZ-Mechatroniker der BBS Burgdorf haben den autonom fahrenden Bus kennengelernt

Wie sieht der Straßenverkehr von morgen aus? Antworten darauf bekamen jetzt Schüler der Berufsbildenden Schulen (BBS) Burgdorf direkt vor der eigenen Tür. Im Rahmen des Projekts „Albus“ machte ein vollelektrischer, autonom fahrender Linienbus Halt auf dem Schulhof – und verwandelte den Unterricht in ein Zukunftslabor auf Rädern.

Möglich wurde der Besuch durch die Zusammenarbeit mit Regiobus Hannover. Zwei Klassen angehender Kfz-Mechatroniker erhielten zunächst einen fundierten Einblick in die Technik und Funktionsweise autonomer Fahrzeuge. Projektverantwortliche erklärten, wie moderne Sensorik und intelligente Software zusammenwirken, um ein Fahrzeug sicher durch den Straßenverkehr zu steuern.

Anschließend folgte der Praxistest: Einsteigen, mitfahren, selbst erleben. Ausgestattet mit GPS, Lidar-, Radar- und Kamerasystemen erkennt das Fahrzeug seine Umgebung in Echtzeit, reagiert auf Verkehrssituationen und navigiert eigenständig durch den Straßenverkehr.

Trotz der Begeisterung stellten die Schüler auch kritische Fragen: Wie zuverlässig ist autonomes Fahren im Alltag? Wer trägt im Ernstfall die Verantwortung? Und welche Rolle wird diese Technologie künftig im Berufsalltag spielen?

Der Besuch machte deutlich: Die Mobilitätswende ist längst keine abstrakte Zukunftsvision mehr, sondern konkret erfahrbar. Gerade für junge Menschen in technischen Berufen eröffnet sie neue Perspektiven und Anforderungen zugleich.

Die Region Hannover testet mit dem Projekt „Albus“ in Burgdorf einen automatisiert fahrenden Linienbus. Er ist in der Regel dienstags, mittwochs, donnerstags und samstags im Stundentakt von 8.50 bis 15.50 Uhr unterwegs, zusätzlich jeden zweiten Montag. Der Testbetrieb findet unabhängig vom regulären Linienbetrieb statt. Die Route ist an die Linie 906 angelehnt.

Der Elektrobus fährt dabei auf einer rund sechs Kilometer langen Strecke mit bis zu 40 Stundenkilometern durch die Stadt. Er bedient Haltestellen, überquert Ampelkreuzungen und bewältigt Kreisverkehre sowie Fußgängerüberwege vollkommen autonom. In der Testphase ist stets geschultes Personal an Bord, das jederzeit in die Steuerung eingreifen kann.

Wer mitfahren möchte, muss sich dafür einmalig anmelden. Möglich ist das online unter albus.uestra.de oder analog im Fahrzeug auf Papier. In einer Umfrage können Nutzer ihre Erfahrungen bewerten. Dabei geht es um unterschiedliche Aspekte wie Fahrverhalten, Barrierefreiheit sowie Fahrerlebnis. Die Ergebnisse werden nach Abschluss des Projektes veröffentlicht.

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