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Im vergangenen Sommer wurde der neu gestaltete Lindenbrink in Otze eingeweiht. - Foto: Planungsbüro mensch und region

Sa, 28. Feb. 2026

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Sonstige News

Leader-Region Aue-Wulbeck zieht positive Halbzeitbilanz - Bisher sind 19 Projekte in Burgdorf, Burgwedel, Lehrte und Isernhagen beschlossen

Mit Zuschüssen aus dem EU-Leader-Programm wurden in Burgdorf, Burgwedel, Lehrte und Isernhagen bereits 19 Projekte auf den Weg gebracht. Die vier Kommunen hatten sich als Leader-Region Aue-Wulbeck erfolgreich für die Förderperiode 2023 bis 2027 beworben. Insgesamt stehen in dem Zeitraum 2,12 Millionen Euro zur Verfügung.

Etwa zwei Drittel davon, nämlich 1,46 Millionen Euro, sind bereits für die 19 beschlossenen Projekte veranschlagt. Hinzu kommen kommunale Mittel, Eigenmittel der Projektträger und weitere Fördergelder, sodass die fest geplanten Investitionen schon jetzt mehr als zwei Millionen Euro umfassen. Bis zum Ende der Förderperiode dürfte die Summe noch weiter steigen. „Das ist insbesondere für eine Region wie Aue-Wulbeck, die zum ersten Mal am Leader-Förderprogramm teilnimmt, ein Erfolg“, betonen die beteiligten Kommunen in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Ziel des Leader-Programms ist es, die Entwicklung des ländlichen Raums zu unterstützen. Gefördert werden unter anderem Dorfentwicklung, die lokale Wirtschat, ländlicher Tourismus und Naherholung, Natur und klimafreundliche Mobilität. Welche Projekte eine Förderung erhalten und in welcher Höhe, entscheidet eine Lokale Aktionsgruppe (LAG). Sie setzt sich aus Vertretern verschiedener Interessensgruppen sowie der Kommunalverwaltungen zusammen.

Zu den bereits umgesetzten Maßnahmen zählen zum Beispiel der neue Bike-Park in Burgwedel, die Umgestaltung und Aufwertung des Lindenbrinks in Burgdorf-Otze, die Umgestaltung der Außenanlage der St.-Marien-Kirche in Isernhagen K.B. und neue Rastplätze in den Lehrter Ortschaften für Wandernde und Radfahrende. Weitere Projekte, wie der von Jugendlichen initiierte Mountainbike-Parcours „Beeke-Trail“ in Isernhagen oder die Aufwertung des St.-Petri-Parks sind bereits beschlossen und stehen vor der Umsetzung.

Über die konkreten Projekte hinaus trägt die kommunenübergreifende Arbeit dazu bei, dass die Region stärker zusammenwächst und sich Akteure besser vernetzen. So haben sich sowohl aus den Reihen der LAG als auch zwischen den Fachbereichen der vier Kommunen thematische Arbeitsgruppen gebildet, mit dem Ziel Projektideen in den Bereichen Freizeit und Naherholung sowie Umweltschutz und Landwirtschaft zu entwickeln. Daraus sind bereits überkommunale Projekte hervorgegangen, wie die gemeinsame Initiative zur ökologischen Gestaltung von Wegeseitenrändern und die Förderung von Hochbeeten für verschiedene Einrichtungen in den vier Kommunen.

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