Fr, 09. Jan. 2026
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Kantorin verabschiedet sich: Röber-Burzeya gibt noch ein Orgel-Konzert / St.-Pankratius-Gemeinde gestaltet musikalischen Gottesdienst
Nach über 20 Jahren verlässt die Kantorin Tina Röber-Burzeya die St.-Pankratius-Gemeinde Burgdorf und wechselt als Kirchenmusikdirektorin in den Fachaufsichtsbezirk Nienburg im Sprengel Hannover. Am 10. Januar gibt sie letztmalig ein Konzert an der Orgel der St.-Pankratius-Kirche und am 25. Januar wird sie dann in einem Gottesdienst offiziell verabschiedet.
Das Orgel-Konzert beginnt am heutigen Sonnabend, 10. Januar, um 19 Uhr in der Kirche am Spittaplatz. Röber-Burzeya musiziert dort gemeinsam mit Eckart Altenmüller (Flöte) und Bärbel Altenmüller (Violoncello). In den vergangenen 20 Jahren ist sie regelmäßig mit den beiden aufgetreten, was diesem Abschied eine persönliche Note verleiht. Zu hören sind unter anderem Stücke von Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach, Franz Liszt, Dieterich Buxtehude und Jean Langlais. Der Kirchenraum wird von Kerzenschein erfüllt sein; auch der Weihnachtsbaum wird noch leuchten.
Am Sonntag, 25. Januar, verabschiedet die St.-Pankratius-Gemeinde die Kantorin dann offiziell mit einem musikalischen Gottesdienst unter Mitwirkung der Kinderchöre und der Jugendkantorei von CampusMusik. Er beginnt um 15 Uhr ebenfalls in der Kirche am Spittaplatz. Im Anschluss besteht bei einem Empfang mit Getränken und Snacks im Gemeindehaus, Lippoldstraße 15, die Möglichkeit zur persönlichen Begegnung.
Röber-Burzeya hat die Kirchenmusik in Burgdorf über viele Jahre hinweg maßgeblich geprägt. Mit großer Leidenschaft und Ausdauer baute sie die Singschule CampusMusik auf. Unter ihrem Dach entstanden mehrere Kinderchöre sowie die Jugendkantorei. Neben regelmäßigen Proben und Konzerten gehören Chorfreizeiten, Workshops und Konzertreisen zum festen Bestandteil der Arbeit. Zu den Höhepunkten zählte unter anderem die Musicalmesse von Matthias Michel, die zuletzt auf Sylt, in Schweden und beim Kirchentag aufgeführt wurde.
„Ich blicke mit Respekt und großer Vorfreude auf die neuen Aufgaben – gleichzeitig aber auch mit Wehmut auf den bevorstehenden Abschied“, sagt Röber-Burzeya. Besonders der Abschied von der Kinderchorarbeit und der Jugendkantorei, die sie mit so viel Herzblut begleitet hat, falle ihr schwer.
Die kirchenmusikalische Arbeit in der St.-Pankratius-Kirchengemeinde liegt künftig in den Händen von Kirchenkreiskantor Martin Burzeya-Wille, der die Jugendkantorei leiten und übergangsweise auch die Kinderchöre begleiten wird.