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Kinder, Jugendliche und Erwachsene hören den Kandidaten aufmerksam zu und stellen Fragen.

Do, 09. Jul. 2026

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Sonstige News

Fragen an die Kandidaten: Die Bewerber für die Bürgermeisterwahl in Burgdorf haben sich im örtlichen Mehrgenerationenhaus vorgestellt

Im Burgdorfer Mehrgenerationenhaus (BMGH) haben sich die vier Bürgermeisterkandidaten vorgestellt und vielfältige Fragen beantwortet. Jedem Bewerber war ein Nachmittag mit je zwei moderierten Gesprächsrunden gewidmet. Zu Gast waren Michael Fleischmann (parteilos), Cord-Heinrich Schweer (CDU), Rüdiger Nijenhof (WGS) und Andrea Buhndorf (SPD). Anlass der Veranstaltungsreihe war die bevorstehende Kommunalwahl am 13. September.

Die Runde der Teilnehmenden war bewusst gemischt: Kinder und Jugendliche aus den Gruppen des Mehrgenerationenhauses, Nachhilfelehrkräfte, Eltern, Teammitglieder sowie interessierte Bürger fanden sich ein, um zuzuhören und Fragen zu stellen. Neben Kita, Schule, Sport und Freizeit standen Sicherheit und Sauberkeit in der Innenstadt und in Parks, die Entwicklung der Marktstraße und die Ansiedlung von Geschäften sowie Integration und gesellschaftliches Zusammenleben im Mittelpunkt.

Ergänzend zu den offenen Gesprächsimpulsen stellten die Moderatoren auch Entweder-Oder- und Ja-Nein-Fragen, um die Prioritäten der Kandidierenden unmittelbar sichtbar zu machen. Alle vier sprachen sich für mehr Transparenz und eine Stärkung der Demokratie aus und legten ihren Fokus auf konkrete Sachthemen. In den Gesprächen wurde aber auch deutlich, wo die Grenzen des Amtes liegen: Entscheidungen über Buslinien oder Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der Marktstraße fallen nicht in den Zuständigkeitsbereich der Stadt Burgdorf, sondern in den der Region Hannover.

Die Gesprächsreihe war Teil des Projektes „Demokratie zum Anfassen“, mit dem das BMGH insbesondere jungen Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund politische Teilhabe näherbringen möchte. In Kursen erfahren sie, wie der Staat in Deutschland aufgebaut ist, wie politische Institutionen funktionieren, und lernen demokratische Fachbegriffe auf Deutsch kennen.

Besuche im Burgdorfer Stadtrat, im Niedersächsischen Landtag und im Bundestag machen Politik erlebbar und ermöglichen den Teilnehmenden, Politikerinnen und Politiker persönlich kennenzulernen. Auch aktuelle politische Themen werden regelmäßig gemeinsam diskutiert. Das Projekt bietet dabei einen geschützten Raum, um eigene Meinungen zu entwickeln und zu vertreten.

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