Do, 16. Jul. 2026
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Sonstige News
Ein Rennwagen mit Wasserstoff-Motor: Fachschüler der BBS Burgdorf haben ihre Abschlussprojekte präsentiert
Die Fachschule Fahrzeugtechnik der Berufsbildenden Schulen (BBS) Burgdorf hat kurz vor den Sommerferien zur Projektpräsentation eingeladen – und dabei erneut praxisnahe Lösungen für Unternehmen und Bildungseinrichtungen vorgestellt. Vor Gästen aus Wirtschaft, Bildung und Politik sowie Schülerinnen und Schülern präsentierten die Projektteams ihre Abschlussarbeiten mit denen sie ihre Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker abschließen.
Schulleiter Ulf Jürgensen würdigte das Engagement des Jahrgangs und verwies auf den tiefgreifenden Wandel, dem die Fahrzeugtechnik derzeit unterliegt. „Über diese anspruchsvollen Projekte haben Sie innovative Lösungsansätze für Unternehmen und Gesellschaft entwickelt“, sagte Jürgensen. „Darauf können Sie stolz sein – bleiben Sie so neugierig und offen für Veränderungen.“
Auch Professor Uwe Groth, Vorstand des Bezirksvereins Hannover des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI), lobte die technische Exzellenz der Arbeiten. Besonders hob er ein Wasserstoff-Rennwagenmodell hervor. Fabian, Jörn, Luis und Stefan haben es entwickelt und damit außer Konkurrenz an einer Challenge auf der IdeenExpo in Hannover teilgenommen. Dort wurde ihr Projekt bei der Siegerehrung der VDI-Jet-Challenge für die außergewöhnliche Konstruktions- und Innovationsleistung besonders gewürdigt.
Zwei weitere Projekte des Jahrgangs richten sich gezielt an die Ausbildungspraxis. Chris hat einen Generator entwickelt, der fünf typische Kfz-Sensorsignale simuliert und künftig im Unterricht für Kfz-Mechatronikerinnen und Kfz-Mechatroniker eingesetzt werden kann.
Thies und Cedrik haben einen jahrzehntealten Motor, der an der BBS lagerte, zu einem Anschauungsobjekt für den Unterricht umgebaut: Mit moderner Steuerungstechnik und einer transparenten Hülle versehen, macht er die inneren Prozesse eines Verbrennungsmotors sichtbar.
Fabian, Lainis und Felix verfolgten mit ihrem Projekt einen sicherheitstechnischen Ansatz: Sie entwickelten einen nachrüstbaren Abstandswarner für Nutzfahrzeuge, der über optische Signale das nachfolgende Fahrzeug auf den einzuhaltenden Sicherheitsabstand hinweist und damit dazu beitragen soll, Auffahrunfälle zu verhindern.