Do, 09. Apr. 2026
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Sonstige News
Ehrenamtliche Sprachlehrer gesucht: Migrationszentrum Hope hofft auf Unterstützung beim Deutschunterricht
Das Migrationszentrum Hope der Diakonie sucht weitere Ehrenamtliche für die Sprachvermittlung an Geflüchtete. Die Kurse finden im Paulus-Kirchenzentrum am Berliner Ring 17 statt. „Voraussetzung für die Sprachmittlung sind lediglich die Freude an Sprache, Geduld und das Interesse an Menschen“, betont Imke Fronia vom Migrationsfachdienst der Diakonie. Eine spezielle Ausbildung oder ein Lehramtsstudium seien nicht erforderlich.
Derzeit könnten nur zwei Kurse angeboten werden, obwohl die Nachfrage deutlich höher sei. Die 15 Plätze im Unterrichtsraum sind regelmäßig belegt; oft müssen sogar noch Stühle dazugestellt werden. Dabei treffen aktuell Lernende mit ganz unterschiedlichen Vorkenntnissen aufeinander, was den Unterricht erschwere.
Mehr Ehrenamtliche könnten helfen, die Gruppen besser aufzuteilen und den Unterricht stärker an das jeweilige Sprachlevel anzupassen. Außerdem könnten kleinere Gruppen oft größere Fortschritte ermöglichen und mehr Alltagssprache vermitteln, betont Fronia.
Wolfgang Paetsch und Gudrun Peters unterrichten bereits seit mehreren Jahren ehrenamtlich. Sie hatten sich nach Beginn des Ukraine-Krieges in der Gemeinde gemeldet, um Geflüchtete zu unterstützen. Nach Angaben von Fronia war das Team anfangs größer. Inzwischen seien jedoch aus unterschiedlichen persönlichen Gründen mehrere Freiwillige ausgeschieden.
Wer sich ein Bild machen möchte, kann nach Angaben des Teams auch zunächst im Unterricht hospitieren. Neben der Sprachvermittlung sucht Hope auch Unterstützung für die Kreativwerkstatt, Rad und Tat sowie ein Sprachcafé. Auch wer eigene Ideen für ein Ehrenamt mitbringt, kann sich melden.
Ansprechpartner sind der Ehrenamtskoordinator Anias Ruff, Telefon (0160) 5020847, E-Mail: anias.ruff@evlka.de, sowie Imke Fronia, Telefon (0160) 95811235, E-Mail: imke.fronia@evlka.de.