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Burgdorfer WIchelpfad.

Fr, 29. Aug. 2025

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News - BurgdorfERleben

Angepinnter Beitrag

Vorbereitungen für den Burgdorfer Wichtelpfad laufen auf Hochtouren

Die Tradition der Weihnachtswichtel kommt ursprünglich aus Skandinavien, doch hierzulande wird dieser Brauch gerade in der Vorweihnachtszeit immer beliebter. Man erzählt sich, dass die kleinen Wichtel tief im Wald oder auch an magischen Orten hausen, in Baumstümpfen zwischen Moosen und Farnen leben und eigentlich nie von Menschen gesehen werden.

In der Adventszeit ziehen einige Wichtel in Kinderhaushalte ein, hinterlassen dort Spuren, schreiben Briefe, lassen kleine Geschenke da, stellen den Kindern Aufgaben und spielen manchmal auch nachts Streiche.

Da es aber unzählig viele Wichtel gibt und nicht jeder Wichtel Lust auf Reisen und Abenteuer hat, bleiben auch viele Wichtel in der Natur.

Ein Wichtelpfad gibt die seltene Gelegenheit den Spuren der Wichtel zu folgen und ihre Welt kennen zu lernen, z.B. gibt es auch eine Wichtelbäckerei, eine Wichtel Feuerwehr, einen Wichtel-Fußballplatz, eine Wichtelschule, ein Wichtel Krankenhaus, ein Wichtel Restaurant, eine Wichtel Polizei, eine Wichtel Schreinerei und vieles andere mehr. Es gibt vieles zum Anschauen, Suchen, Entdecken und Staunen, passend zur Vorweihnachtszeit, während in vielen Kinderhaushalten ein Weihnachtwichtel einzieht und die Zeit des Wartens versüßt.

Ein Wichtelpfad ist ein Erlebnispfad, irgendwo in der Natur, manchmal ganzjährig, aber oft auch temporär in der Zeit von Oktober bis Februar. Die Idee dahinter ist, dass auch in der kalten und dunklen Jahreszeit die Familien einen Anreiz bekommen mit ihren Kindern in die Natur zu gehen und ein attraktives Ausflugsziel in der Nähe zu haben.

Auf einen Weg in der Natur werden an zugewiesenen nummerierten Bäumen, Baumstümpfen oder verwunschenen Stellen Werke rund um das Thema Wichtel aufgestellt. Es sollen möglichst Naturmaterialien verwendet werden. So können kleine Wichtelhäuser und Türen oder Wichtelszenen von Privatpersonen, Vereinen, Institutionen oder auch Firmen gebastelt und aufgestellt werden. Jede*r Aufsteller*in ist für sein Werk verantwortlich, falls es mal stürmt oder auf andere Weise beschädigt wird.

Umsetzung des Burgdorfer Wichtelpfades

Das FamilienserviceBüro, das Frauen und Mütterzentrum Burgdorf e.V. und der NABU Ortgruppe Burgdorf Lehrte Uetze werden in Burgdorf in der Zeit von Anfang Oktober 2025 bis Ende Februar 2026 einen Wichtelpfad einrichten.

Der Pfad wird an der Bushaltestelle Paradiesweg auf der Grünfläche zwischen den Straßen Welfenweg und Rübezahlweg mit ca. 3 bis 4 Stationen beginnen und weiter zur Streuobstwiese des NABU an der Eseringer Str. mit ca. 8 bis 10 Stationen führen. Hier werden geeignete Plätze mit Unterstützung des Gärtnerbauhofes und der Tiefbauabteilung der Stadt Burgdorf gefunden, nummeriert und an Interessenten vermittelt. Es wird darauf geachtet, dass sich kein Thema doppelt.

Zunächst werden uns bekannte Burgdorfer Vereine, Kitas, Schulen, Firmen und Institutionen angesprochen. Des Weiteren wird am 20.09.2025 ein Workshop zum gemeinsamen Bauen der Wichtelstationen angeboten. Dafür wird um Materialspenden gebeten.

Ziel ist, mindestens 12 Stationen zu haben, da aber genug Platz vorhanden ist, können es auch gerne mehr werden.

Die örtliche Presse wird zu diesem Zeitpunkt involviert und der Pfad wird so bekannt gemacht.

Es wird auch die Möglichkeit angeboten, im Rahmen dieser Aktion in Absprache mit den Organisatoren kreative Angebote zu initiieren.

Finanzierung

Die Teilnahme ist für die Wichtelstationen Inhaber kostenfrei und der Pfad ist frei zugänglich. Die Planung und Umsetzung wird durch die hauptamtlichen Kräfte des FamilienserviceBüros, die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen des Frauen- und Mütterzentrums Burgdorf und des NABU Burgdorf Lehrte Uetze übernommen, hier entstehen lediglich Kosten für Aufwandsentschädigungen bzw. der Ehrenamtspauschale, das sind geschätzt 500 Euro für den gesamten Zeitraum.

Die Wichtelstationen werden von den Vereinen, Institutionen und Firmen hergestellt, hier könnte man finanzschwachen Vereinen anbieten, Materialkosten zu übernehmen, das wird sich im Rahmen von ca. 300 Euro bewegen.

Des Weiteren ist eine Auftaktveranstaltung zur Einweihung geplant. Für Getränke und Fingerfood sind ca. 150 Euro geplant. Für Büromaterial werden ca , 150 Euro veranschlagt. Es wird versucht, die benötigten Gelder über Spenden zu akquirieren.

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